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Die Betreffzeile entscheidet, ob deine E-Mail gelesen wird. 9 Regeln und der Test, den fast niemand macht

3 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Eine gute Betreffzeile sagt, was drin ist und warum sich das Öffnen lohnt, in wenigen Worten: Auf vielen Handys siehst du nur die ersten 30 bis 40 Zeichen. Klarheit, eine Zahl, eine echte Frage und der Name des Lesers funktionieren; GROSSBUCHSTABEN, Ausrufezeichen-Ketten und Versprechen, die die E-Mail nicht hält, nicht. Das Geheimnis: nicht raten. Teste zwei Betreffzeilen an einem Teil der Liste und schick die bessere an alle anderen.

Warum die Betreffzeile so wichtig ist

Im Posteingang hat deine E-Mail eine Sekunde und drei Zeilen: Absender, Betreff und Vorschautext. Mehr sieht niemand, bevor er entscheidet. Du kannst den besten Newsletter deines Lebens schreiben: Überzeugt der Betreff nicht, liest ihn keiner.

Behandle den Betreff wie die Überschrift einer Anzeige. Er hat nur eine Aufgabe: dafür zu sorgen, dass die nächste Zeile gelesen wird.

9 Regeln für Betreffzeilen, die geöffnet werden

  1. Sag, was drin ist. „Unsere Herbstkarte ist da“ schlägt „Neuigkeiten!!!“.
  2. Wichtige Wörter nach vorn. Auf dem Handy wird das Ende oft abgeschnitten.
  3. Nutze Zahlen. „3 Geschenkideen unter 30 €“ ist konkret, und Konkretes wird geöffnet.
  4. Sprich über den Leser, nicht über dich. „Deine Bestellung“ und „für dich“ ziehen mehr als „unsere neue Kollektion“.
  5. Stell eine echte Frage, die er beantworten will: „Schon für Samstag reserviert?“
  6. Den Namen sparsam einsetzen. Ein Name im Betreff fällt auf, aber jedes Mal eingesetzt wirkt er nicht mehr.
  7. Keine GROSSBUCHSTABEN und kein „!!!“. Das wirkt wie Schreien und vergrault deine besten Kunden.
  8. Fristen nur, wenn sie echt sind. „Letzter Tag“ funktioniert einmal; erfunden verbrennt es deine Glaubwürdigkeit.
  9. Halte das Versprechen. Ein irreführender Betreff bringt eine Öffnung und eine Abmeldung für immer.

Vergiss den Vorschautext nicht

Der Vorschautext (Preheader) ist die graue Zeile hinter dem Betreff. Schreibst du ihn nicht, zeigt das E-Mail-Programm die ersten Wörter der E-Mail an: oft „Im Browser ansehen“ oder eine Adresse. Verschenkter Platz.

Nutze ihn, um den Betreff zu ergänzen. Betreff: „Unsere Herbstkarte ist da“. Vorschau: „Kürbis, Pilze und ein Dessert, mit dem du nicht rechnest, ab Donnerstag“. In Spedito steht das Feld Vorschau direkt unter dem Betreff jeder E-Mail.

Gibt es wirklich „Spam-Wörter“?

Weniger, als man denkt. Heutige Filter schauen vor allem darauf, wer du bist (eine authentifizierte Domain), wie sich deine Liste verhält (Öffnungen, Beschwerden) und auf die Nachricht als Ganzes, nicht auf ein einzelnes Wort wie „gratis“.

Aber ein schreiender Betreff voller Symbole und übertriebener Versprechen bringt Leute dazu, auf „Als Spam melden“ zu klicken, und genau das schickt dich in den Spam-Ordner. Für die technische Seite lies warum E-Mails im Spam landen.

Der Test, der den Unterschied macht: A/B-Test der Betreffzeile

Wer seit zwanzig Jahren Betreffzeilen schreibt, rät nicht viel besser als du: Er testet. Die Methode ist einfach:

  1. schreib zwei verschiedene Betreffzeilen für dieselbe E-Mail;
  2. schick jede an einen kleinen Teil der Liste;
  3. schau nach ein paar Stunden, welche mehr Öffnungen hat;
  4. schick die Gewinnerin an alle anderen.

In Spedito erledigt der A/B-Test des Betreffs das alles für dich (E-Mail schreiben). Keine Ideen? Unser kostenloser Betreffzeilen-Generator schlägt dir fünf vor und sagt dir, was du an deiner verbessern kannst.

Beispiele für Betreffzeilen zu jedem Anlass

  • Neuheit: „Das Körnerbrot, nach dem ihr so oft gefragt habt, ist da“
  • Angebot: „Nur für Abonnenten: 20 % bis Sonntag“
  • Veranstaltung: „Verkostung am Donnerstag: noch 8 Plätze“
  • Nützlicher Tipp: „So bleibt Brot drei Tage frisch“
  • Reaktivierung: „Sollen wir dir weiter schreiben?“

Keine davon ist Magie. Sie funktionieren, weil sie klar sind, den Kunden ansprechen und halten, was sie versprechen.

Häufige Fragen

Wie lang sollte eine Betreffzeile sein?

Eine magische Länge gibt es nicht, aber viele Handys zeigen 30 bis 40 Zeichen: Stell die wichtigen Wörter nach vorn und bleib, wenn es geht, unter 50 Zeichen.

Funktionieren Emojis im Betreff?

Ein passendes Emoji kann helfen aufzufallen; drei lassen deine E-Mail wie Werbung aussehen. Teste es mit einem A/B-Test, bevor es zur Gewohnheit wird.

Neugierig oder klar: Welche Betreffzeile ist besser?

Im Zweifel klar. Neugier funktioniert, wenn man dich kennt und dir vertraut; bei einer neuen Liste bringt es mehr, zu sagen, was drin ist.

Kann ich den Betreff nach dem Versand noch ändern?

Nein: Einmal verschickt, bleibt die E-Mail, wie sie ist. Deshalb lohnt sich eine Testmail an dich selbst und, wenn möglich, ein Test mit zwei Betreffzeilen an einem Teil der Liste.

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