E-Mail-Marketing für kleine Unternehmen: was du verschickst, was es kostet, wie lange es dauert
Kurz gesagt
Für ein kleines Unternehmen ist E-Mail-Marketing einfach: nützliche E-Mails an Kunden schicken, die sie bekommen wollen, damit sie wiederkommen. Ein paar gut gemachte E-Mails reichen: eine automatische Begrüßung, ein Newsletter im Monat, ein Dankeschön nach dem Kauf mit der Bitte um eine Bewertung, ein Geburtstagsgruß. Es kostet wenig (bei Spedito nichts bis 500 Kontakte, danach 5 € im Monat bis 1.000) und braucht, sobald die Automationen laufen, ein bis zwei Stunden im Monat.
Warum E-Mail für kleine Unternehmen funktioniert
Für einen Laden, ein Restaurant oder eine Praxis sind Stammkunden Gold wert. E-Mail ist der günstigste Weg, sie daran zu erinnern, dass es dich gibt:
- Die Liste gehört dir. Bei Instagram und Facebook entscheidet ein Algorithmus, wer deine Beiträge sieht; eine E-Mail landet im Postfach aller, die sich angemeldet haben.
- Es kostet wenig. Keine Kosten pro Klick oder Einblendung: Du zahlst das Tool, das für eine kleine Liste kostenlos sein kann.
- Es ist messbar. Du siehst, wer geklickt hat und was ihn interessiert.
- Es läuft von allein. Automatische E-Mails gehen zum richtigen Zeitpunkt raus, auch während du Kunden bedienst.
Sechs E-Mails, die jedes kleine Unternehmen verschicken sollte
- Die Begrüßung, automatisch, sobald sich jemand anmeldet: danke, wer du bist, was kommt und vielleicht ein kleines Geschenk. Oft ist das die meistgelesene E-Mail überhaupt.
- Der Newsletter, ein- bis zweimal im Monat: eine Neuigkeit, ein Tipp, ein Termin.
- Das Dankeschön nach dem Kauf, ein paar Tage später mit der Bitte um eine Bewertung.
- Die Erinnerung nach einer Buchung: was man vorher wissen sollte und danach, wie es war.
- Der Geburtstagsgruß, mit einem kleinen Geschenk. Dafür reichen Tag und Monat.
- Der abgebrochene Warenkorb, wenn du online verkaufst: eine Erinnerung an das, was im Warenkorb liegen geblieben ist.
Bei Spedito gibt es fertige Vorlagen für Begrüßung, nach dem Kauf, Buchung, Geburtstag und abgebrochenen Warenkorb: auswählen, zwei Zeilen anpassen, und sie laufen von allein.
Beispiele nach Branche
Wenn du nicht weißt, womit du anfangen sollst, hier ein paar Ideen von Unternehmen, die es gut machen:
- Laden: Neuheiten, Tipps zur Anwendung, der Sale vorab für Abonnenten, die Einladung zu einem Event im Geschäft.
- Restaurant oder Café: die Saisonkarte, ein besonderer Abend, ein Dessert aufs Haus zum Geburtstag.
- Kanzlei oder Beratung (Steuerberatung, Anwalt, Consulting): die Fristen des Monats, ein praktischer Tipp, die Antwort auf eine häufige Frage.
- Friseur oder Kosmetikstudio: die Trends des Monats, freie Termine der Woche, eine Erinnerung, wenn der nächste Termin fällig ist.
- Fitness- oder Yogastudio: Kurszeiten, ein neuer Trainer, eine Probestunde für alle, die jemanden mitbringen.
- Ferienwohnung oder Pension: freie Termine in der Nebensaison, Veranstaltungen in der Gegend, ein Rabatt für Stammgäste.
Was es kostet
Für ein kleines Unternehmen gibt es drei Kosten: das Tool, die Domain und die Zeit.
- Das Tool: Spedito ist kostenlos bis 500 Kontakte, danach 5 € im Monat bis 1.000 und 9 € bis 2.500, ohne MwSt. Den Vergleich mit anderen Anbietern findest du im Ratgeber zu günstigen Newsletter-Tools.
- Die Domain: Du brauchst eine Adresse wie info@deinladen.de. Wenn du eine Website hast, hast du sie schon; sonst kostet sie ein paar Euro im Jahr.
- Die Zeit: der wichtigste Posten, mehr dazu gleich.
Wie viel Zeit es braucht
- Zum Start: Die erste E-Mail ist in zehn Minuten fertig. Mit Domain-Verifizierung, Kontakt-Import und Anmeldeformular rechne mit einem Nachmittag.
- Jeden Monat: ein bis zwei Stunden für den Newsletter. Mit der KI von Spedito steht der erste Entwurf in Sekunden: Du überarbeitest ihn und setzt deinen Namen darunter.
- Die Automationen: Du richtest sie einmal ein, danach laufen sie für jeden neuen Abonnenten oder Kunden von allein.
Wenn deine Kunden verschiedene Sprachen sprechen, kann Spedito allen dieselbe E-Mail in ihrer Sprache schicken, ohne dass du sie zweimal schreibst.
Die Regeln, die du kennen musst
Schreib nur Menschen, die eingewilligt haben, in Deutschland am besten mit Double-Opt-in. Für deine Kunden gibt es die Bestandskunden-Ausnahme nach § 7 Abs. 3 UWG: Du darfst für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen werben, wenn du die Adresse beim Verkauf erhalten hast, der Kunde nicht widersprochen hat und du bei der Erhebung und in jeder E-Mail auf das Widerspruchsrecht hinweist. In jede E-Mail gehören außerdem ein Abmeldelink und die Angaben zum Absender.
Alles Weitere, mit Checkliste, steht im Ratgeber Newsletter und DSGVO.
Woran du erkennst, ob es funktioniert
Schau auf wenige Zahlen, aber regelmäßig:
- Klicks: die verlässlichste Zahl, sie zeigt, was wirklich interessiert.
- Wiederkehrende Kunden: Ein Rabattcode nur für Abonnenten zeigt dir, wie viele über die E-Mail kommen.
- Abmeldungen: ein paar pro Versand sind normal; steigen sie, schreibst du zu oft oder über das Falsche.
- Neue Abonnenten: Wächst die Liste nicht, mach das Anmeldeformular sichtbarer, auf der Website und an der Kasse.
Spedito schickt dir 24 Stunden nach jedem Versand eine Zusammenfassung dieser Zahlen. Wie du das passende Tool findest, liest du im Ratgeber zum Newsletter-Programm.
Häufige Fragen
Funktioniert E-Mail-Marketing auch für sehr kleine Unternehmen?
Ja: Schon bei hundert Kunden ist eine E-Mail im Monat, die ein paar davon zurückbringt, mehr wert als viele Beiträge. Bei Spedito ist es bis 500 Kontakte kostenlos.
Was schreibe ich, wenn es nichts Neues gibt?
Einen Tipp zu dem, was du verkaufst, die Antwort auf eine häufige Kundenfrage, einen Blick hinter die Kulissen. Viele melden sich auch an, um dich kennenzulernen.
Wie viele E-Mails kann ich schicken, ohne zu nerven?
Ein bis zwei Newsletter im Monat plus automatische E-Mails passen für fast jedes kleine Unternehmen. Regelmäßigkeit zählt mehr als Häufigkeit.
Brauche ich eine Website?
Nein: Jedes Formular bei Spedito hat auch eine eigene Seite, mit Link und QR-Code für Instagram, WhatsApp oder die Ladentheke.